SWR Kultur lesenswert - Literatur
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Ein vielschichtiges und lebendiges Bild des Sudan
Wie sah das Leben im Sudan bis in die 1980er Jahre hinein aus? Stella Gaitano verbindet in ihrem klugen Roman „Eddos goldenes Lächeln“ Familien- mit...
Hitlers ungeliebter Nobelpreisträger: Sam Apples „Der Kaiser von Dahlem“
Wie konnte ein jüdischer Wissenschaftler im nationalsozialistischen Deutschland weiterforschen – und dabei die Krebsforschung nachhaltig prägen? Sam A...
Clemens J. Setz: „Man ist rettungslos allein und doch haben wir die Kunst“
Clemens J. Setz ist bekannt für seine rätselhaften Texte. In seinem neuen Erzählband „Mein Leben als Noiseband“ treffen wir auf Figuren, die dem Autor...
Lebensrealität muslimischer Frauen in Südindien
Endlich sind Banu Mushtaqs Erzählungen „Meistens bleibt ja die Frau zu Hause“ auf Deutsch erschienen. Die Gewinnerin des International Booker Prize pr...
Neue Bücher von Annie Ernaux, Maria Reva, Norbert Scheuer, Clemens J. Setz und Banu Mushtaq
Mit neuen Büchern von Annie Ernaux und Clemens J. Setz, Stories der Booker-Prize-Gewinnerin Banu Mushtaq, einer Schneckenforscherin in der Ukraine und...
Kleiderhaufen als Tatort einer Affäre: „Auf den Bildern“ von Annie Ernaux und Marc Marie
Ein ungewöhnlicher Text der Literaturnobelpreisträgerin: Annie Ernaux und Marc Marie schreiben über Fotos ihrer Kleiderhaufen, den Spuren ihrer leiden...
Die Eifel und die Einsamkeit: Norbert Scheuers „Holunderholz“
Norbert Scheuer schreibt mit „Holunderholz“ seine Eifel-Saga fort. Der neue Roman ist so poetisch wie verstörend.
Norbert Scheuer: „Das hat sich tief bei mir eingegraben, und es war nur eine Frage der Zeit, bis das in einen Roman einfließt“
In seinem so poetischen wie unheimlichen neuen Roman „Holunderholz“ erzählt Norbert Scheuer von einer gewaltigen Explosion und ihren Folgen.
Ein Heimatdichter im besten Sinne: Walle Sayers neuer Gedichtband
Der im Schwarzwald lebende Walle Sayer ist ein Dichter in Randlage, mit Blick für das Überraschende. Sein neuer Band „Etwas wie ein Koffer, aus dem ei...
Schnecken, Katalogbräute und ein Krieg: Maria Revas „Ein Königreich für eine Schnecke“
Schneckenschützerin Jewa und Aktivistentochter Nastja entführen Heiratstouristen aus Kiew in der Nacht der russischen Invasion. Maria Revas Roman ist...
Zen, Zorn und Zeitgeist: Kathrin Fischers „Achtsam geht die Welt zugrunde“
Achtsamkeit als Selbsttäuschung der Mittelklasse: Kathrin Fischers „Achtsam geht die Welt zugrunde“ ist ein wütender Essay über Rückzug, Privilegien u...
Erzählen gegen den Tod: „Mein privates Glück“ von Michael Köhlmeier
Ein Lebensbuch. Ein Erinnerungsbuch. Ein Buch über das Leben und den Tod: Michael Köhlmeier legt mit „Mein privates Glück“ viel mehr als nur eine Auto...
Wie China Taiwan erobern könnte: „Wenn China angreift“ von Andreas Fulda
Wie würde ein chinesischer Angriff auf Taiwan ablaufen? Der Politologe Andreas Fulda entwirft ein Szenario und fragt, wie sich die Inselrepublik verte...
Die Autorin Anne Weber empfiehlt Robert Walser
Regelmäßig fragen wir Autorinnen und Autoren, welche Bücher ihnen zuletzt gefallen haben. Anne Weber hat Robert Walsers „Der Räuber“ wiedergelesen und...
Heinrich Manns Urenkelin legt ihr Debüt vor mit „Zeppelin und Karpfen“
West-Berlin 1988. In ihrem autobiographisch inspirierten Debüt erzählt Hannah Mann von der Heimatsuche einer Familie mit osteuropäischen Wurzeln.
Im Treibsand der Vergangenheit
Eine indische Autorendynastie, die an die Manns erinnert: Die Autorin Sara Rai erzählt ihre Familiengeschichte, zu der auch Nationaldichter Munshi Pre...
Neue Bücher von Eva Menasse, Hannah Mann, Sara Rai, Eka Kurniawan und ein Lesetipp von Anne Weber
Wir verkaufen mit Eva Menasse ein Haus und lesen mit Hannah Mann und Sara Rai Familiengeschichten. Anne Weber empfiehlt Robert Walser. Und Eka Kurniaw...
Konfliktreiche Coming-of-Age in Indonesien: „Bellende Katzen“ von Eka Kurniawan
Sato Reang will nicht mehr beten. Doch sein Vater zwingt ihn in die Moschee. Kurniawan liefert mit „Bellende Katzen“ ein konfliktreiches Coming-of-Age...
Eine Satire auf Wettbewerb und Leistung in Bonbonfarben
In ihrer Graphic Novel „Ich will nicht arbeiten“ schickt die Zeichnerin Nele Jongeling ihre Figuren in ein so absurdes wie komisches Auswahlverfahren....
Rosarote Barbie-Welt? Von wegen! Tarpley Hitt über Barbie-Produzent Mattel
Der Kino-Hit „Barbie“ erzählt von einer abenteuerlichen Reise aus der rosaroten Barbie-Welt in die der Menschen. Weniger phantasievoll, aber mindesten...
Auf der Suche nach dem Weg ins Leben
Die Banlieues, die tristen Vorstädte französischer Metropolen: sie sind die Sackgasse für Hunderttausende jugendlicher Einwanderer. Der Algerienfranzo...
Urszenen des Kapitalismus
Bevor die britische Regierung die Kolonialherrschaft in Indien übernahm, übte dort eine Londoner Aktiengesellschaft, gestützt auf eine starke Militärm...
„Man kann ja nicht nur dasitzen und vor sich hin leiden.“
Coming-of-age in Harare: Jedza zieht in die Stadt und sucht dort seine verschwundene Schwester. Ein von viel Musik inspirierter Debütroman.
Masala und Diskurs – Zwei neue indische Großromane
Kiran Desai und Devika Rege erzählen in neuen Romanen vom Indien der Gegenwart. Booker-Preisträgerin Desai enttäuscht jedoch erzählerisch, während die...
Der Versroman „Golden Gate“ von Vikram Seth
Ein 300-seitiger Versroman! Vikram Seth hat mit „Golden Gate“ ein unzeitgemäßes Reimwunder vollbracht. Übersetzer Christophe Fricker steht ihm sprachs...
Neue Bücher von Vikram Seth, Eileen Myles, Kiran Desai, Devika Rege, Farai Mudzingwa und Marlene van Niekerk
Wir besprechen neue Bücher aus Indien und dem südlichen Afrika. Die aber alle auch von den USA und Europa erzählen. Historische Verflechtung!
Etiketten sind etwas für Apotheker: Jeet Thayil über „Chelsea Girls“
Jeet Thayil empfiehlt „Chelsea Girls“ von Eileen Myles. „Das Buch ist bewegend“, sagt Thayil, der das internationale literaturfestival berlin kuratier...
Ein Augenblick der Schwäche
Ein Roman über das Glück und wie leicht man es verspielen kann: Dror Mishanis neues Buch „Nicht“ ist ein raffiniertes Spiel um die Frage, wie Zufälle...
„Blühende Landschaften“ – wie Schlagworte ein Land prägen
Wirtschaftswunder“, „Blühende Landschaften“ oder „Wir schaffen das“ – das sind wohlbekannte Parolen. Bruno Preisendörfer erzählt entlang solcher Schl...
Zorniger Trip durch Putins Reich
Der russische Schriftsteller Viktor Jerofejew begibt sich auf eine Besichtigungstour durch die Schreckenszonen der russischen Gegenwart. Sein Reiseber...
Weit weg sein und zu sich kommen: Reisen. Ein neues Buch zur „Reisepsychologie“.
Wieso fahren wir in Urlaub? Mit vielen Fragen rund um das Reisen befasst sich die Psychologin Martina Zschocke in ihrer umfassenden, dabei praxisnahen...
Wie Literatur Halt gibt, wenn Hass die Öffentlichkeit vereinnahmt: „Lesen per se ist schon widerständig“
Das Sachbuch „Und jetzt queer! Lesen jenseits der Norm“ von Bianca-Maria Braunshofer, Marlon Brand und Tobi Schiller zeigt, wie Literatur queeres Lebe...
Neue Bücher von Liz Nugent, Yael Inokai, Slata Roschal und Özge Inan
Von Luxushotel bis Nobelkaufhaus: Vier neue Romane über Lügen, Klassenkampf, Mord und ein Sachbuch über queere Literatur
Özge Inan: „Ich mache mich als Autorin mitschuldig an dem, was ich beschreibe“
Im Roman „Die Dichterin“ geraten eine gefeierte Lyrikerin und eine junge Journalistin aneinander. Wie viel Lüge braucht der Literaturbetrieb?
„Wenn ich dieses Buch lesen würde, würde ich es gegen die Wand werfen“
Die Wahrheit kann alles zerstören: Liz Nugents neuer Roman „Die Wahrheit über Ruby Cooper“ entfaltet seinen psychologischen Sog mit enormer Wucht.
Lieben mit Preisschild
Was passiert mit der Liebe, wenn der eine nie über Geld nachdenken musste und die andere jeden Euro zweimal umdreht? Ruth Maria Thomas erzählt in „Die...
Tod des Autors im Luxushotel: Slata Roschals neuer Roman
Ausbeutung und Selbstausbeutung in Arbeitsmigration und Literaturbetrieb: Slata Roschals dritter Roman erzählt von der Welt der feinen Unterschiede.
Spannend, komisch, traurig und klug: Yael Inokais neuer Roman „Die Auster“
Ein nobles Kaufhaus und ein rätselhafter Mord in Berlin. Yael Inokai setzt auf Reduktion und beeindruckt durch die ungewöhnliche Erzählperspektive.
Auf der Suche nach „Zukunftsmut“. Gabriele von Arnims Tagebuch der Polykrise
„Wie können wir uns angesichts der Ereignisse in der Welt Mut und Zuversicht bewahren?“ fragt sich Gabriele von Arnim in ihrem Tagebuch des Jahres 202...
Wie eine Frau gegen ihre Seelenqualen kämpft
Die namenlose Erzählerin führt ein scheinbar normales Leben, bis ein Ereignis sie völlig aus der Bahn wirft. Diagnose: Posttraumatische Belastungsstör...